Isabells Pferdetraining 
 Original Geitner-Trainerin für Dual-Aktivierung® und Equikinetic® 

Was ist die longierte Dual-Aktivierung®?

Beim Longieren festigt sich die Positionsarbeit und Pferd und Mensch lernen die Grundfiguren der Dual-Aktivierung® kennen.
Die Longenarbeit ist nicht zwingend "vorgeschrieben", bildet aber ein wichtiges Fundament.

Das Pferd wird über oder durch Hindernisse eines aufgebauten Parcours longiert. Die Größe des Longierzirkels wird dabei auf das Pferd und dessen Ausbildungszustandes abgestimmt.

Wie beim klassischen Longieren wird vom Pferd Stellung und Biegung verlangt, sobald das Pferd allerdings durch oder über das Hindernis läuft, wird deutlich nachgegeben. Das  Pferd soll völlig selbstständig seinen Weg durch die Gassen oder Pylonen finden.

Das Ziel ist, dass das Pferd ein besseres Bewusstsein für seinen Körper bekommt und dabei lernt, sich selbst zu tragen und auszubalancieren. Dabei wird ein hohes Maß an Koordination, Balance, Konzentration und Aufmerksamkeit vom Pferd – und auch vom Menschen – gefordert!

Ihr Pferd lernt, sich auszubalancieren, Probleme zu lösen und sich besser zu koordinieren.

Longieren = kontrollierte Gymnastizierung auf gebogener Linie in Stellung und Biegung, im Takt des Pferdes zur Erreichung von Losgelassenheit, Anlehnung und Schwung.“

Das leider oftmals praktizierte "Zentrifugieren" schadet dem Pferd mehr als es ihm nutzt!

In der Dual-Aktivierung® wird das Pferd NICHT ausgebunden oder mit einer Trense bzw. Gebiss gearbeitet, sondern NUR am Kappzaum longiert. Das Pferd kann, soll und muss sich ohne Hilfen im Parcours ausbalancieren!

Zeitsystem in der longierten Dual-Aktivierung®:

Es werden je nach Leistungsstand des Pferdes 4-6 Trainingseinheiten longiert.

Eine Trainingseinheit besteht aus:

  • 3 Minuten Arbeitsphase
  • 1 Minute Pause

Nach jedem Mal, das das Pferd ein Hindernis durchläuft, passiert ein Handwechsel. Ihr Pferd durchläuft dabei jedes Hindernis insgesamt 8 mal (4x von rechts, 4x von links). Danach wechseln Sie zum nächsten Hindernis.  

Die ersten zwei Intervalle erfolgen meist im Schritt und in den restlichen zwei bis vier Intervallen im Trab. Aber auch hier gilt: Kondition und Gesundheitszustand des Pferdes bestimmen den Schwierigkeitsgrad!

Sollte während einer Übung die Pausenminute beginnen, merken Sie sich, wo Sie aufgehört haben und machen in der nächsten Arbeitsphase genau an dem Punkt weiter, an dem Sie stehengeblieben waren.